Fundraising Ideen – So sammelt man Geld

Sie suchen für Ihr Fundraising Event Ideen?
Es gibt zahlreiche kreative Möglichkeiten für verschiedene Typen von Spendenaktionen.

Der Kalender ist voll gestopft mit großen Ausreden, um auf einer völlig neuen Veranstaltung gestellt oder fügen Sie eine Wendung zu etwas, was Sie bereits tun. Pretty much any day can be turned into a brilliant event if you use a bit of imagination. So ziemlich jeden Tag in eine brillante Veranstaltung gedreht werden, wenn Sie ein bisschen Phantasie benutzen.

Events

• Kunst- und Kulturveranstaltungen, Straßenmärkte und viele andere öffentliche Veranstaltung
• Fußballturniere mit Mannschaften von Sponsoren und aus der Wirtschaft (Dads Against Drugs)
• gesponserte Radfahrevents
• Salsa-Tanzabende (Dads Against Drugs)
• Barfuss- Wohltätigkeits-Fußballturniere (Grassroot Soccer – seit 2006 hat Grassroot Soccer fast $150 000 durch seine “Lose the Shoes“ Turniere eingenommen)
• Fußballturniere, bei denen eine Startgebühr erhoben wird, im Idealfall mit einem interessanten Aufhänger wie z. B. das Aufstellen von gemischten Mannschaften aus Jugendlichen und Partnern aus der Wirtschaft
• Traditionelle Fundraisingveranstaltungen, wie Konzerte, Lesungen, Galas, Dinners oder Ausstellungen
• Nicht-Fußball-Events, wie Radrennen, Mini-Olympiaden, Marathon oder Triathlon

<h4>Einbindung von Unternehmen und Partnern</h4>
• Unternehmen dafür gewinnen, einzelne Teilnehmer zu unterstützen (Dads Against Drugs)
• Veranstalten eines eintägigen “Runden Tisch“ mit Vertretern namhafter Unternehmen, um das Event anzukündigen und um für Partnerschaften zu werben (Search and Groom)
• Potenzielle Partner um Unterstützung bitten, entweder finanzieller Art oder „Value in Kind“ -Unterstützung (Colombianitos)
• Sponsoring durch Unternehmen suchen (Football United)
• Mailing an alle Partner mit der Bitte um Unterstützung (Moving the Goalposts)
• Vereinbaren eines Fußballspiels mit dem lokalen Profi-Club, um Spendengelder für die Organisation zu sammeln (Football United)

<h4>Noch mehr</h4>
• Errichten eines Verkaufsstandes während eines Fußballspiels (Starfinder Foundation)
• Bitte an jeden einzelnen Teilnehmer, selbst einen kleinen symbolischen Betrag einzuwerben, um Verantwortungsgefühl zu wecken und die Abhängigkeit zu verringern (Moving the Goalposts)
• Fotoauktion von einem größeren Event (Espérance)
• Einrichten eines dauerhaften Spendenbuttons auf der Website
• Einrichten von Accounts auf Fundraising Webseiten wie betterplace.org oder globalgiving.org

Die Probleme eines Fundraisers

Es gibt unzählige unterschiedliche Berufe in Deutschland. Meist sind diese Berufe jedoch in einem wirtschaftlichen eigennützigen Umfeld. Es geht darum, dass das Unternehmen mit einem mehr Geld macht und man selber an dieser Wertschöpfung beteiligt wird. Es gibt aber gewisse Berufe die sich mehr der sozialen Komponente verschrieben haben. Einer dieser Berufe ist der Fundraiser. Als Fundraiser arbeitet man in dem meisten Fällen für eine Non Profit Organisation. Das bedeutet, dass man für ein Unternehmen arbeitet das den eigenen Profit nicht als Ziel sieht. Ein Beispiel für eine solche Organisation sind die Tafeln in Hamburg.
Wenn man sich jedoch einmal Gedanken macht dann müssen auch bei Non Profit Organisationen Dinge bezahlt werden. So gibt es meist gewisse Menschen die das Ganze den ganzen Tag hauptberuflich machen. Neben der Mehrzahl an freiwilligen Helfern müssen diese Festangestellten natürlich bezahlt werden, da sie sonst keine Lebensgrundlage hätten. Da es bei Non Profit Organisationen meist um Organisationen geht die wohltätiges tun müssen sich diese über Spenden finanzieren. Mit den Spenden wird hauptsächlich der Zweck der Organisation finanziert. So gibt es Organisationen die nachts warme Getränke und Suppen an Obdachlose verteilen. Diese Getränke und Suppen werden dann über Spenden finanziert. Damit man diese Spenden jedoch erst einmal bekommt muss man sich oft Mühe geben. In diesem Punkt kommt der Fundraiser zum Vorschein. Die Aufgabe des Fundraisers ist es Spenden im möglichst großen Stil aufzutreiben. Dabei geht es vor allem um Kooperationen mit großen Firmen. Im Falle der Tafeln sind beispielsweise Kooperationen mit vielen Lebensmittelketten eingegangen worden die für den Einzelhandel nicht mehr verkäufliche Lebensmittel an die Tafeln spenden. Diese werden dann weiter an die Bedürftigen gereicht. Um solche Beziehungen und Beschaffungen kümmert sich der Fundraiser. Dabei geht es nicht nur um reine Geldbeschaffung. Sehr gerne werden auch Sachspenden im großen Stil angenommen um dem Zweck der Organisation zu dienen und die Welt ein wenig besser zu machen. Dies macht den Beruf des Fundraisers so interessant und abwechslungsreich. Aus diesem Grund gibt es in Deutschland auch immer mehr Menschen die sich für diesen Beruf interessieren und so das Leben vieler Menschen verbessern.

Berufswunsch Fundraiser – Ausbildung & Karriere

Die Fundraising Akademie in Frankfurt am Main ist eine branchenweite anerkannte Ausbildungsinstitution. Dort kann man sich zum Fundraising- ManagerIn, zum CSR- ManagerIn oder zum Regionalreferenten für Fundraising ausbilden lassen.

Ein Regionalreferent für Fundraising arbeitet nicht Vollzeit im Fundraising, sondern möchte erst einmal Einblick in diese Thematik erlangen bzw. das Fundraising zunächst mal aufbauen. Ein CSR Manager soll bestimmte anspruchsvolle Tätigkeiten in der CSR- Arbeit von Unternehmen und Partnerorganisation übernehme bzw. soll er dazu befähigt werden. Ein CSR Manager kann ein Mitarbeiter oder eine Führungskraft einer Non-Profit-Organisation und eines Wirtschaftsunternehmens sein.

Die Ausbildung zum Fundraising-Manager ist auf 4 Semester ausgelegt und kostet insgesamt 9.360 Euro.
Die Ausbildung zum CSR-Manager ist auf 1 Semester mit 3 Modulen ausgelegt und kostet insgesamt 4.550 Euro.
Die Ausbildung zum Regionalreferenten für Fundraising ist auf 1 Semester mit 3 Modulen ausgelegt und kostet insgesamt 2.900 Euro.

Eine weitere sehr anerkannt Ausbildungsstätte ist die Züricher Hochschule für angewandte Wissenschaften. Dort wird man innerhalb von 2 Semestern im Fundraising Management ausgebildet. (Diploma of Advanced Studies). Diese Ausbildung kostet insgesamt 11.600 CHF (fast 10.000 Euro) und ist berufsbegleitend, das bedeutet ein Tätigkeit im Fundraising in einer Non Profit Organisation ist Voraussetzung für diese Ausbildung.

Es gibt darüber hinaus noch einige Fachhochschulen und Weiterbildungsinstitutionen die entsprechende Studiengänge in diesem Bereich in Deutschland anbieten.

  • Katholische Fachhochschule Freiburg:
    Berufsbegleitender Masterstudiengang Management und Führungskompetenz
  • Fachhochschule Osnabrück:
    Vollzeit Masterstudiengang Management in Nonprofit-Organisationen
  • Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin:
    Vollzeit Masterstudiengang Nonprofit-Management und Public Governance
  • Management Center Innsbruck:
    Bachelor / Master Studium (FH) Nonprofit-, Sozial- und Gesundheitsmanagement
  • Evangelische Fachhochschule Freiburg:
    Berufsbegleitender Masterstudiengang Sozialmanagement
  • Westfälische Wilhelms-Universität Münster in Kooperation mit dem Zentrum für Nonprofit-Management GmbH:
    Berufsbegleitendes Studium Nonprofit-Management und Governance
  • emcra-Akademie Berlin:
    Berufsbegleitende Weiterbildung „Qualifizierung zum EU-Fundraiser“

Der deutsche Fundraising Verband ist die einzige Berufsorganisation für Fundraiser in Deutschland. Stellenangebote gibt es im Internet zu finden. Am besten ist hierfür die Stellebörse des deutschen Fundraising Verbandes.

Professionelle Fundraiser werden auch in Zukunft immer stärker gebraucht werden, wenn sich der Spendenmarkt in Deutschland weiter nach dem englischen und amerikanischen Idol entwickelt.
Ungefähr 2500 Menschen arbeiten heute in Deutschland hauptberuflich als Fundraiser. Schätzungsweise werden es in 10 Jahren 5000 sein. Gute Chancen im Fundraising Fuß zu fassen, hat vor allem derjenige, der neben einer fachlichen Aus- und Fortbildung, auch noch ausreihend praktische Erfahrungen in einer Non- Profit Organisation darlegen kann. Am besten so früh wie möglich!

Methoden des Fundraisings

Auch die Methoden des Fundraisings sind sehr unterschiedlich.

  • Identifizierung (Potenzielle Spender ausfindig machen)
  • Kontaktarbeit per Telefon (Einladung zu Events)
  • Spenderbindung durch Beziehungspflege (Realtionship Fundraising)
  • Erbschaftsmarketing (Gewinnung von potenziellen Erblassern oder Erben)
  • Geldauflagenmarketing (Bußgeld, dass an Non-Profit-Organisationen geht)
  • Unternehmenskooperation (Corporate Social Responsibility)
  • Strategische und operative Planung im Fundraisingm, strategische Planung (langfristig, 3-5 Jahre), operative Planung (kurzfristig; innerhalb eines Jahres) einer NPO. Die Planung ist sehr wichtig, damit das Fundraising auch auf lange Sicht erfolgreich betrieben wird.
  • Controlling (Analyse und Evaluation aller aktuellen und letzten Fundraising Aktivitäten)

Kommunikationsinstrumente

Im Fundraising gibt es viele verschiedene Kommunikationswege, um die Ressourcenbeschaffung erfolgreich durchzuführen. Die Entscheidung bzw. Wahl für ein Instrument, ist abhängig von der Zielgruppe sowie der Kosten/Nutzen Betrachtung.

  • Mailing (Massen-Postsendung um für bestimmte Spendenprojekte zu werben)
  • Telefon-Fundraising (um die Beziehungspflege zu den Spendern zu intensivieren)
  • Massenmedien (Presse, Radio, Fernsehen)
  • Online-Fundraising (Social Media Portale, Newsletter, Websites, Spenden Portale, E-Mails)
  • Mobile Marketing (Direkte Erreichung potenzieller Spender, SMS Spende)
  • Eventmarketing  (Veranstaltungen für bestimmte Kommunikationszwecke)
  • Standaktionen (eine Verkaufsstelle als Stand, um Menschen zum Spenden anzuregen)

Sozialmarketing – das strategische Marketingkonzept

Sozialmarketing  ist das Marketing aller gemeinnützigen, staatlichen oder sonstigen Non-Profit-Organisation (NPO) und ist somit das strategische Marketingkonzept für nichtkommerzielle Organisationen. Das Erreichen von sozialen Zielen ist beim sozialen Marketing das Hauptziel.  Beispielsweise wäre im Fundraising das Ziel, die Erhöhung der Spendenbereitschaft in der Gesellschaft. Sozialmarketing- Kampagnen gewinnen als Instrument von NPO immer mehr an Bedeutung. Anhand dieser Kampagnen gelingt es ihnen nämlich,  die Aufmerksamkeit und die Unterstützung von potenziellen SpenderInnen zu gewinnen. Organisationen, die Sozialmarketing betreiben sind im Umweltschutz, der Entwicklungshilfe, im karitativen Zweig, im Bildungsbereich und im Gesundheitswesen tätig.

Was ist Sponsoring?

Das Sponsoring gehört wie das Fundraising auch zur Ressourcenbeschaffung.
Beim Sponsoring fördert ein Unternehmen beispielsweise ein Event oder eine Institution. Hierbei gibt es einen festen Vertrag über die zu erbringende Leistung sowie der Gegenleistung. Während es beim Fundraising „nur“ eine immaterielle Gegenleistung gibt, ist es beim Sponsoring eine marktadäquate.

Das Unternehmen, also der Sponsor kann Finanz-, Sach-, oder Dienstleistungen als Unterstützungsform erbringen. Für diese Unterstützung bzw. erbrachte Leistung, erhält das Unternehmen eine Gegenleistung, die der eigenen Kommunikations- und Marketingziele dienen soll.

Beispiel: Deutschlands größte Fitnessstudiokette unterstützt einen Boxkampf mit finanziellen Mitteln.
Als Gegenleistung wird das Logo der Fitnessstudiokette in dem Boxring zu sehen sein.

Was ist ein Fundraiser?

Ein Fundraiser/eine Fundraiserin arbeitet in einer nichtkommerziellen Organisation und versucht für diese Organisation bestimmte Ressourcen zu akquirieren bzw. zu beschaffen. Als Fundraiser/Fundraiserin sollte man folgende Kompetenzen erfüllen/mitbringen:

Persönlichkeitskompetenz: FundraiserInnen repräsentieren die Organisation, für die sie arbeiten, gegenüber den SpenderInnen. Von den FundraiserInnen hängt es also auch ab, ob FörderInnen der Organisationen spenden, also ihr Vertrauen in diese setzen, oder nicht. Beispielsweise sollten sie die Fähigkeit besitzen, andere um Geld bitten zu können oder mit einer Ablehnung umgehen können. Weiterhin zählt zu den Fähigkeiten: Geduld, Kreativität, Glaubwürdigkeit und Hartnäckigkeit.

Soziale und Kommunikative Kompetenz: FundraiserInnen sollen die Menschen dazu bewegen für ihre Organisation zu spenden, deshalb brauchen sie das Vermögen sich in andere hineinzuversetzen und die „Gabe“ mit Menschen auf mehreren Ebenen zu kommunizieren. Beispielsweise benötigen sie die Fähigkeiten Kontakte zu schließen, Beziehungen zu pflegen und in Wort und Schrift zu kommunizieren. Taktgefühl, Zuhören können und Teamfähigkeit sind ebenfalls von besonderer Bedeutung.

Fachkompetenz: Fundraiser/FundraiserInnen benötigen auch das nötige Fachwissen im Fundraising. Eine Übersicht über den Fundraising Markt, und Grundkenntnisse über  alle gängigen Fundraising und Direktmarketingmethoden sind sehr wichtig. Aber auch die Erfahrung mit Media- und Werbetechniken, sowie  der Fundraising Technologie (Datenbank usw.)  sollten FundraiserInnen besitzen.

Organisationstalent und Führungskompetenz: Das Planen und Organisieren im Fundraising, sowie Entscheidungen von hoher Bedeutung zu treffen, müssen FundraiserInnen verinnerlichen. Weiterhin zählt zum Organisationstalent und der Führungskompetenz, die Fähigkeit zum langfristigen und zielorientiertem Arbeiten, die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen, ein Verständnis für Non-Profit-Management und Organisationsabläufen und ein Durchsetzungsvermögen.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Zusammensetzung aus all diesen Kompetenzen und Fähigkeiten einen erfolgreichen Fundraiser/Fundraiserin ausmacht.

Was ist Fundraising?

Fundraising umfasst die gesamte Mittelbeschaffung einer nichtkommerziellen Organisation (Non-Profit-Organisation). Der Begriff setzt sich aus den beiden englischen Wörtern to „fund“= finanziell unterstützen, fördern und to „raise“= steigern, beschaffen, zusammen. Im Fundraising geht es allerdings nicht nur um die Beschaffung von finanziellen Ressourcen, sondern auch um die Beschaffung von Sach- und Dienstleistungen, wie beispielsweise die Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitern.

Auf den Punkt gebracht bedeutet Fundraising:

  • Ressourcen Beschaffen (Geld-, Sach- und Dienstleistungen)
  • Systematisch Planen (um mittel- und langfristig Erfolg zu haben)
  • Orientiert sich an der Gemeinnützigkeit (Finanzierung einer Non-Profit-Organisation, es geht nicht um Risikokapital)
  • Fundraising beruht auf Marketingrichtlinien und hat mit Zielgruppen, Austauschprinzipien, Märkten, Kundengewinnungs- und Kundenbindungsprozessen zu tun.